Was ist ein Textilreitboden?
Ein Textilreitboden ist eine Tretschicht, die ganz oder überwiegend aus Textilfasern besteht. Klassische Böden mischen Sand mit Vlies- oder Faseranteilen; ein Volltextil-Reitboden wie ELITEX-Fiber kommt ganz ohne Sand aus.
Die Fasern verhaken sich ineinander und bilden eine elastische, scherfeste Schicht. Das Pferd findet gleichmäßigen Halt, der Huf kann trotzdem leicht einsinken und abrollen.
Aufbau eines Reitplatzes mit Textilboden
Ein Reitplatz besteht aus drei Ebenen: dem tragfähigen, entwässerten Unterbau, einer optionalen Trenn- oder Stabilisierungsschicht und der Tretschicht.
Mit ELITEX Performance-Matten unter der Tretschicht steigen Stabilität und Scherfestigkeit, gleichzeitig reicht eine geringere Tretschichthöhe. Für draußen sind die Matten perforiert, damit Wasser abfließt, für die Reithalle unperforiert.
Vorteile gegenüber Sand
Bis zu 99 % weniger Staub: besser für Atemwege von Pferd und Reiter.
Deutlich weniger Bewässerung: Textil hält die Struktur auch trocken, das spart Wasser und Zeit.
Pflegeleicht: kein ständiges Nachsanden, regelmäßiges Abziehen genügt.
Wetterbeständig: weniger Pfützen und längere Reitbarkeit bei Regen und Frost.
Worauf man achten sollte
Ein Textilreitboden ist in der Anschaffung meist teurer als reiner Sand. Er rechnet sich über geringeren Wasser-, Pflege- und Nachfüllbedarf und eine lange Lebensdauer.
Wichtig sind ein sauber gebauter Unterbau und ein sortenreines Material. Mischungen aus vielen Kunststoffen sind später kaum zu recyceln; ELITEX setzt deshalb auf reines PP und PE mit Materialpass.
Was kostet ein Textilreitboden?
Der Preis hängt von Fläche, Tretschichthöhe, Zustand des Unterbaus und davon ab, ob Performance-Matten eingesetzt werden. Durch die Matten lässt sich die benötigte Fasermenge reduzieren.
Mit dem ELITEX-Rechner auf der Startseite schätzt du die Menge für deinen Platz; ein individuelles Angebot erhältst du über die Beratung.
Pflege und Haltbarkeit
Regelmäßiges Abziehen mit einem passenden Bahnplaner hält die Oberfläche eben. Bewässert wird nur noch selten, Mist und Fremdkörper werden entfernt.
Da die Fasern nicht wie Sand zermahlen werden, bleibt die Tretschicht über viele Jahre stabil. Am Ende der Nutzung wird das sortenreine Material recycelt.
Für wen eignet sich ein Textilreitboden?
Für Reithallen und Außenplätze, Privatställe und Pensionsbetriebe, Dressur, Springen und Freizeitreiten. Besonders lohnt er sich überall dort, wo Staub, Wasserknappheit oder Pflegeaufwand heute ein Problem sind.